Nichtexistenz – Aufstieg – Kampf —> Sieg

In was für einer bizarren Welt wir doch leben. Wenn jemand mal vor 10 Jahren behauptet hätte, dass es eine Partei geben wird, die von der Jugend gegründet wurde und nun auf dem Weg ist, in verschiedene Parlamente einzuziehen, man hätte gelacht und ihn für sehr optimistisch eingeschätzt.  Doch nun steht eine Partei im Focus vieler Menschen. Teils sehr argwöhnisch, ob man das Programm nun wirklich ernst meint oder nur einen weiteren Geier in der politischen Phrasendreschermaschine ist. Doch genau diese Partei gründete sich. Mit einer erstmaligen erhöhten Aufmerksamkeit nach den EU Wahlen 2009 schreitet sie nun voran und muss sich auch mit den alltäglichen Problemen der Politik herumschlagen.Es werden Gerüchte gestreut, es werden Fehler gesucht (Wobei hier am meisten ja das angebliche Frauenproblem und die Vergangenheit einiger Mitglieder die derzeitigen Tabellenführer darstellen) und es wird klein geredet. Wie oft wir schon eine Modeerscheinung waren, weiß ich nicht mehr. Doch dies bringt nun mal der Aufstieg mit sich.

Eine neue politische Kraft, der man keines der alten Klischees, wie böse linke Vergangenheit oder aktuelle rechte Verbindungen anhängen kann, muss eben damit rechnen, dass selbst ein Husten zu einer schweren Malaria wird. Die leichte Panik, die ich in der Partei dabei fühle, verstehe ich dabei vollkommen. Dieses Konstrukt der offenen und ehrlichen Politik wirkt noch so neu, dass selbst längere Mitglieder Angst haben, bei dem kleinsten falschen Hauch eine Kettenreaktion zu starten, die alles zu Fall bringt. Ich setze da auf mehr Mut.

Die Fehler sollen natürlich behandelt werden. Doch finde ich, dass viel zu oft vergessen wird, das wir nicht nur aus der Partei bestehen, sondern, dass die Piraten in sich nur die Darstellung einer Idee ist. Eine Idee der freien Welt, in der nie ein Mensch mehr leiden soll. Eine Welt in der Politiker eben wieder die Vertreter des Volkes sind. Diese Idee, die gestreut in jeden Menschen ist und nun einfach ihre Wege an die Öffentlichkeit sucht, kann selbst mit einem Ende der Partei nicht einfach verschwinden. Die Menschen wissen eben, was richtig ist.

Tief in ihrem Inneren erkennen Sie den Handlungsbedarf. Er war schon immer da und kommt nun aufgrund der verschiedensten Ereignisse im Laufe der Zeit verstärkt zum Vorschein. Wir sollten uns also darauf eher konzentrieren diese Idee zum wachsen zu bringen, anstatt aus Angst vor Fehlern zu schlottern. Wir sollten mit Mut voran gehen, bei Fehlern diese offen zu zugeben und nicht wie viele der anderen Parteien die beliebte „guttembergsche Verleugnung bis zum Schluss“ – Taktik anwenden. Natürlich habe ich noch keinen solchen Fall gesehen. Doch sollte es soweit kommen, würde es auch sehr schlecht um die Partei stehen. Wir sind in der schwersten Phase einer Partei. Nach dem Aufstieg kommt eben der Kampf.

Der Kampf seine Idee zu verbreiten und mehr zu werden. Diese Phase dauert am längsten an und ihr folgt der „Sieg“. Der Sieg hier wäre, dass wir es wirklich schaffen, die Welt nachhaltig zu verändern. Vielleicht haben wir dies allein schon durch unsere bloße Existenz und Medienwirksamkeit erreicht. Andere Parteien schwenkten in einigen Kursen schon um, da sie keine Stimmen verlieren wollten.

Aber ich möchte mich darauf nicht ausruhen. Je mehr wir verändern desto besser. Wir sollten eben nie ruhig sein.  Ruhe sollte erst einkehren, wenn alles erreicht ist. Vorher wäre schreien die besser Variante. In diesem Sinne ein altes, oft gebrauchtes aber doch sehr passendes Zitat

„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“  — Mahatma Gandhi

Kleine Worte für den Anfang

Das Denken hat man den Menschen abgenommen…Das in Frage stellen setzt denken , vor allem mit dem Herzen voraus. Die Menschen wissen um das Problem im System, doch hat ihnen nie jemand seit langer Zeit die Hoffnung gemacht, das man es ändern kann. Das es besser Wege gibt. Seit Jahren versuchen Medien und Politiker die Menschen immer mehr die Hoffnung zu rauben, dass es besser geht. Jedes mal wenn ein weg als alternativlos beschrieben wurde, jedes mal wenn ein Poliker den Banken und den Konzernen nachgibt und der Bild huldigt…in jedem dieser Momente wurde die Hoffnung mehr unterdrückt. Doch in ihnen wächst die angst. Sie haben 60 Jahre gebracht um die Meinung der Massen so leicht zu beeinflussen zu können und zu filtern. Sie haben es geschafft, das Poliik egal was sie macht hingenommen wird. und nun kommen wir mit einem Medium names Internet, welches sie nicht kontrollieren können. Sie versuchen alles für die Kontrolle dieses Mediums. Jeden Tag unter den verschiedensten Gründen. Sie haben Angst vor den Folgen dadurch, sie haben angst, dass die Menschen sich mit ihrer Meinung nicht mehr allein gelassen fühlen. Dafür sollten wir mehr sorgen. Für die Angst der Politiker.

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